
Einzigartig in Europa: Kickertische für Kids.
Die Vorfreude wächst: nur noch wenige Monate bis zur FIFA Fußball Weltmeisterschaft ab 11. Juni in Südafrika. Das Sommermärchen 2006 lebhaft im Gedächtnis, hoffen Fans und Funktionäre auf erneuten Freudentaumel. Bei der Simba Dickie Group ist immer Fußballsaison – sie ist der einzige namhafte Hersteller Europas für Kinder-Kicker geblieben.
Vom Schmusetier mal abgesehen, ist ein Ball für viele Kinder das erste Spielzeug überhaupt. Beim Hin- und Herkullern lernt Baby zu greifen, zu fangen, zu beobachten und hat Spaß dabei. Sobald sie dann laufen können, wollen Jungs Fußball spielen. Mit vier Jahren haben sie ihren Lieblingsverein und brauchen die passenden Accessoires und Spielzeuge dazu. Von Bettwäsche, Trikot und Schal über Puzzle, Kartenspiel und Softball bis hin zum eigenen Fußballtor wächst das Equipment der kleinen Fußballfans mit dem Alter. Selbstverständlich hat die Simba Dickie Group entsprechendes Angebot im Segment Boys Toys.
Im WM-Jahr werden viele Spielzeughersteller ihr Angebot an Fußball- und „Sport“artikeln erweitern. Doch in einem Bereich ist das Fürther Unternehmen uneinholbar: Tischfußball. Dank Smoby. Denn das französische Familienmitglied war schon vor der Übernahme durch die Simba Dickie Group im April 2008 der Marktführer in diesem Segment.

Jetzt geht‘s los – ein fertiger Kickertisch.
Einzigartig in Europa
Vor 20 Jahren gab es mehrere Firmen für Kinder-Kicker in Europa, insbesondere in Frankreich, Italien, Spanien. Nach und nach konzentrierte sich alles auf den französischen Hersteller Monneret. Smoby übernahm einst die Firma und baute die Alleinstellung aus. Zunächst war dieser Part des Smoby-Unternehmens bei der Übernahme im Frühjahr 2008 noch nicht enthalten. „Doch dann wollten wir Tischfußball als Abrundung unseres Sortiments“, so Uwe Weiler, COO der Simba Dickie Group. „Und seit 2009 bieten wir diese schöne Freizeitbeschäftigung für Kinder wieder an.“
Die kleinste Version ist der Kickertisch „Super Cup“ für Kinder ab vier Jahren, auf Sechsjährige wartet der schlichte „Challenger“ oder das Lizenzprodukt „Challenger UEFA Champions League“. Für Kids ab acht Jahren sind diverse Varianten im Angebot, von schlicht bis luxuriös, die in stabiler Kombination aus Kunststoff und Holz den Tischfußballkästen für Erwachsene in nichts nachstehen. „Die Qualität ist unerreicht, absolut standsichere Tische mit Holzkorpus und Teleskopstangen, damit sich Kids nicht wehtun können“, beschreibt Uwe Weiler.
Das Flaggschiff heißt „L’esprit du jeu“ (Die Lust am Spielen), misst 144 x 94 x 90 Zentimeter und wird für Schulkinder ab zehn Jahren empfohlen, die nicht nur ab und an kickern, sondern regelrecht trainieren wollen. Tischfußball ist ein vielseitiges Spiel und keinesfalls zu unterschätzen. Auch, wer es nicht gleich als Sport im Verein betreibt, schult dabei seine Finger- sowie Konzentrationsfähigkeit, die Fitness und fördert den Teamgeist, wenn man zu viert spielt.
Wie ein Fußballtisch entsteht
Faszinierend wie die Geschicklichkeit, die kleine Kicker am Tisch entwickeln, ist die Herstellung dieser Spielgeräte. Die Simba Dickie Group produziert sie in Lons, einer ihrer vier Smoby-Fabriken im französischen Jura. In einer weiteren Fabrik auf einem 80.000 Quadratmeter großen Fabrikgelände steht ein kleines technisches Wunderwerk, das die Spielfiguren fabriziert. Per „Bi-Injection“, der besonderen Spritztechnik für Kunststoff.

Spießgesellen – acht Figuren entstehen auf einen Streich.
Die von außen unscheinbare Maschine saugt automatisch das Rohmaterial an, hochwertiges Granulat aus Polypropylen. Der Spieler-Rumpf ist ganz aus Recyclingmaterial. Das metallisch glänzende Trikot und die Hautfarbe werden aus reinweißem Originalgranulat plus zwei Prozent Farbe hergestellt. Der Granulat-Farb-Mix wird geschmolzen und im Inneren der Maschine in Form gespritzt. Jeweils acht Figuren, auf einem Gitter aufgespießt, durchlaufen ihren Weg zur Formvollendung im Bauch der Apparatur. Nach wenigen Minuten spuckt die Maschine dann eigenmächtig die fertigen Männchen auf ein Laufband.

Mit Fingerspitzengefühl – jeder Spieler wird geprüft.
Eine Mitarbeiterin nimmt jedes einzelne Mannschaftsmitglied in die Hand und prüft, ob die Technik hundertprozentig einwandfrei gearbeitet hat. Manchmal hat ein Kerlchen eine raue Stelle, ein schiefes Auge oder einen Überschuss am Fuß. Keine Chance, aufgestellt zu werden, ein fehlerhafter Fußballer wird ausgemustert und wieder eingeschmolzen. Die Tischbeine und der Rumpf entstehen mittels „Blow Moulding“, der Blasformtechnik. Für die „Profi“-Modelle kommt zusätzlich Holz zum Einsatz. Später werden sie in der Montage zusammengeführt.

Warten auf den Einsatz – das blaue Team ist schon fertig.
Fußball boomt und boomt
Während der Fußball Weltmeisterschaft vom 11. Juni bis zum 11. Juli werden wieder Kinder auf der ganzen Welt, die solch einen Kicker besitzen, den Figuren an der Stange die Namen ihrer Lieblingsfußballer geben und die Turniere nachspielen. Dazu bringt Smoby Toys ein nettes Extra heraus: winzige Ländertrikots aller teilnehmenden Mannschaften zum Anziehen für die Player.

Das Flaggschiff unter den Kickertischen heißt „L’esprit du jeu“ (Die Lust am Spielen).