20. April 2012
Felix Stork ist bei der Simba Dickie Group der Experte für die Neuen Medien.

Bei allen Fragen rund ums iPad ist Felix Stork der perfekte Ansprechpartner.
Er twittert täglich. Das iPad ist sein ständiger Begleiter. Er weiß genau, was er am besten auf Facebook postet. Seit Anfang Oktober arbeitet Felix Stork, Neffe von Michael Sieber, als Online Strategy Manager bei der Simba Dickie Group. Zusätzlich ist er Assistent von COO Uwe Weiler, um einen strategischen Überblick über das Unternehmen zu gewinnen. Dieses kennt er seit seiner Kindheit. „Als Kind faszinierten mich vor allem die Show-Rooms“, sagt er. „Aber ich habe meinen Onkel und Großvater immer für das bewundert, was sie zusammen mit ihren Mitarbeitern geschaffen haben.“ Die Neuen Medien begeisterten den 27-Jährigen schon als Jugendlichen. Er hat alles wie ein Schwamm aufgesaugt. Doch ein Studium in diese Richtung war damals nicht möglich. Sein Wunsch war es aber auch, in das Unternehmen einzusteigen: Deswegen entschied er sich für International Business Management und Marketing. Bachelor und Diplom-Wirt in BWL absolvierte er in München, Master in Paris und Barcelona. Dass sein Weg bei der Simba Dickie Group nicht nur beim Spielzeug an seinen Kindheitsund Jugendtraum anknüpft, damit ist Felix Stork mehr als glücklich. Wie er selbst stehen jetzt auch die Neuen Medien bei der Simba Dickie Group in den Startlöchern.
Die virtuelle Welt auf allen Kanälen
„Durch das Internet kann ich den ganzen Globus erreichen“, sagt er. „Eine einzige Idee bewirkt so viel.“ Die Begeisterung für die virtuelle Welt spiegelt sich förmlich in seinen Augen wider. Wenn Felix Stork erzählt, kann jeder sehen, wie ihn Wachstum und Entwicklung nicht mehr loslassen. Die Neuen Medien würden im Moment alle Industrien durchwirbeln, sagt er – sei es Facebook, Apps oder das iPad. „Man glaubt gar nicht, was alles möglich ist. Es ist zwar ein anderer Weg zu kommunizieren, aber über diese Plattform erreicht man die Menschen sehr viel intensiver.“
Werbung im Internet ist für Felix Stork nicht nur schnell und effektiv, sondern auch kostengünstig – im Vergleich zu Fernsehspot, Zeitungsanzeige oder Plakat. „Einige unserer Firmen haben bereits jetzt gebrandete Kanäle auf YouTube“, sagt er. „Wenn man beispielsweise bei Filly nachverfolgt, wie viele Mädchen ihre Pferde-Videos einstellen, ist das enorm.“ Auf Facebook oder per Twitter gibt Felix Stork seine News weiter – bekommt so täglich Updates und ist immer über alles bestens informiert.
Birgt die virtuelle Welt nicht auch Risiken? Das Internet werde viel kritisiert, aber jeder habe selber in der Hand, was er preisgebe, findet Felix Stork. „Sicher, die Gefahren muss man immer im Auge haben. Ich bin auch kritisch. Aber ich denke, dass ich sehr gut die Möglichkeiten und Risiken abschätzen kann.“
Zielgruppe sind die Kinder, aber mit den Neuen Medien spricht die Simba Dickie Group vor allem die Eltern an. „Diese agieren ja nicht ohne den Impuls von ihren Töchtern und Söhnen“, sagt der 27-Jährige.
Brettspiele als Mobile Games
So sehr Felix Stork von den Neuen Medien fasziniert ist: Er ist sich sicher, dass elektronische Spielwaren die traditionellen nicht verdrängen. Auch die Simba Dickie Group werde sich nicht davon abwenden. Trotzdem: Er kann sich durchaus vorstellen, dass Mobile Games oder Apps in naher Zukunft den Markt von Brett- und Gesellschaftsspielen verändern. „Diese bieten auch Chancen für traditionelle Spielwarenhersteller, indem man Produkte für diese Games und Apps konzipiert.“
„Lizenzen für Social Media Games werden in die gleiche Richtung wie Filmlizenzen
gehen“, sagt er. Für diese müssten sich dann auch traditionelle Spielwarenhersteller interessieren. Seine persönliche Vision für die Zukunft? „Es steckt heute noch vieles in den Kinderschuhen, aber ich denke, dass sich E-Commerce in naher Zukunft immer mehr ausbreiten wird, genauso werden Social Commerce und Mobile Commerce ein Thema werden.“